In seinem hochinteressanten Vortrag über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Sozialpolitik machte er deutlich, dass eine gute soziale Absicherung und Entlohnung der Arbeitnehmer zunehmend auch im Interesse immer mehr Unternehmer steht. Denn nur zufriedene und gut bezahlte Arbeitskräfte fühlen sich mit ihrem Arbeitgeber verbunden und produzieren hochwertige Güter und vernünftige Dienstleistungen. Und auch im Bereich der öffentlichen Ausschreibungen wird immer klarer, dass "billig" ganz schnell ganz "teuer" werden kann, z.B. bei Bau- oder Sanierungsarbeiten, wo die Qualität unter zu hohem Kostendruck leidet und dann hinterher aufwändig und kostenintensiv nachgebessert werden muss.
Sollte es nach der Bundestagswahl 2013 einen Regierungswechsel mit grüner Beteiligung geben, bedarf es insbesondere bei der Arbeitsmarktpolitik grundlegender Reformen. Einige Beispiele:
Generell steht die gesamte Sozialpolitik vor einem Umbruch. Das Prinzip des Alleinverdieners mit Hausfrau und zwei Kindern, auf dem die bisherigen sozialpolitischen Maßnahmen ausgerichtet waren, gibt es in der Form immer weniger. Sozial- und Arbeitspolitische Instrumente müssen neu zugeschnitten werden auf Alleinerziehende, Patchworkfamilien, Lebensgemeinschaften, ...
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