BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ortsverband Hückeswagen

Ein Abend – viele Ideen

Gemeinsam die gastronomische Zukunft Hückeswagens gestalten.

Wie können wir Hückeswagen gemeinsam lebendiger und attraktiver gestalten? Welche Chancen bietet die Zukunft für unsere Gastronomie, die Innenstadt und den Tourismus? Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Ein Abend – viele Ideen“ möchten die Grünen genau diesen Fragen nachgehen und Menschen zusammenbringen, die ihre Stadt aktiv mitgestalten möchten.
Zum Auftakt dreht sich alles um das Thema „Gastronomie in der Schloss-Stadt“. Dazu laden wir herzlich am Donnerstag, 12. November 2026, um 19 Uhr in unsere Geschäftsstelle, Bahnhofstraße 26, ein.
Ein Blick zurück zeigt, wie sehr sich die gastronomische Landschaft in Hückeswagen verändert hat: Vor Jahrzehnten gab es in unserer Schloss-Stadt noch mehr als 100 gastronomische Betriebe. In nahezu jedem Ortsteil gehörte eine Kneipe zum Ortsbild. Sie waren nicht nur Orte zum Einkehren, sondern vor allem wichtige Treffpunkte für die Menschen und prägten das gesellschaftliche Miteinander.
Doch diese Zeiten haben sich verändert. Allein in den vergangenen 25 Jahren haben mehr als 20 Betriebe geschlossen. Viele der früheren Begegnungsorte sind heute verschwunden. Gleichzeitig eröffnen sich neue Perspektiven: Mit der Neugestaltung von Plätzen wie dem Wilhelmsplatz, dem Schlossplatz, der Islandstraße und nicht zuletzt dem neuen Bahnhofsplatz entstehen Chancen, zusätzliche Treffpunkte zu schaffen und die Innenstadt weiter zu beleben. Auch die Bever und ihr Umfeld sollen dabei nicht außer Acht gelassen werden. Sie bieten ebenfalls Potenzial, Hückeswagen als attraktiven Ort für Begegnung, Freizeit und Genuss weiterzuentwickeln.
Die Stadtverwaltung hat sich mit der Zukunft der Gastronomie in Hückeswagen beschäftigt und in diesem Jahr im Rahmen eines Förderprogramms ein Gastronomiekonzept erarbeiten lassen. Nun gilt es, die darin gewonnenen Erkenntnisse aufzugreifen und gemeinsam konkrete Ideen und Maßnahmen für die Zukunft zu entwickeln. Dafür wird insbesondere der Austausch mit den Inhaberinnen und Inhabern gastronomischer Betriebe sowie mit Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzern gesucht.
Doch wie lassen sich die Ansätze mit Leben füllen und in die Praxis umsetzen? Welche Möglichkeiten gibt es, die gastronomische Entwicklung in Hückeswagen aktiv voranzubringen?
Genau darüber möchten wir ins Gespräch kommen. Neben den genannten Akteuren sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, ihre Ideen, Wünsche und Erfahrungen einzubringen und die Zukunft unserer Schloss-Stadt mitzugestalten.
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:

  • Wie sieht die Zukunft der Gastronomie in Hückeswagen aus?
  • Was funktioniert bereits gut und wo besteht noch Handlungsbedarf?
  • Welche gastronomischen Angebote und Begegnungsorte wünschen wir uns?
  • Wie können wir unsere Innenstadt weiter beleben und mehr Besucherinnen, Besucher und Touristen nach Hückeswagen bringen?
  • Welche Chancen bieten die geplanten und bereits umgesetzten Veränderungen im Stadtgebiet?

Uns ist bewusst, dass sich nicht alle Fragen an einem einzigen Abend beantworten lassen und es keine Patentrezepte gibt. Aber gute Entwicklungen beginnen oft mit einem offenen Gespräch, unterschiedlichen Perspektiven und einer gemeinsamen Idee.
„Ein Abend – viele Ideen“ soll Raum für einen offenen Austausch bieten. Hier zählen gute Ideen, unterschiedliche Meinungen und der gemeinsame Wunsch, Hückeswagen voranzubringen – ganz unabhängig von Parteizugehörigkeit oder politischer Ausrichtung. Denn die Zukunft unserer Stadt geht uns alle an.
Bringt eure Ideen mit und gestaltet die Zukunft unserer Schloss-Stadt aktiv mit! Wir freuen uns auf einen offenen, inspirierenden Abend und auf viele Menschen, die Lust haben, gemeinsam etwas zu bewegen.

Baum des Jahres 2026

Grüne Hückeswagen pflanzen den 16. Baum des Jahres in den Wupperauen

Wie bereits seit nunmehr 16 Jahren haben wir auch in diesem Jahr den Bürgerinnen und Bürgern der Schloss-Stadt einen Baum geschenkt. Die Stiftung Baum des Jahres hat in diesem Jahr die Zitterpappel (Espe) zum Baum des Jahres 2026 gekürt. Die Zitterpappel ist ein schützenswerter, mittelgroßer Baum, der eine Höhe von 20 bis 30 Metern erreichen kann. Besonders auffällig sind ihre rundlichen bis eiförmigen Blätter mit grob bis buchtig gezähntem Rand. Sie sitzen an seitlich abgeflachten, etwa sechs Zentimeter langen Blattstielen. Schon bei einem leichten Windhauch geraten die Blätter dadurch in Bewegung und beginnen deutlich sichtbar zu zittern. Dieses charakteristische „Zittern des Espenlaubs“ ist sogar sprichwörtlich geworden.
Die stellvertretende Bürgermeisterin Cornelia Päper nahm den Zehnjährigen Baum gerne entgegen und freute sich besonders darüber, dass so schnell nach den beiden mutwillig gefällten Bäumen ein neuer Baum am ursprünglichen Standort in den Wupperauen gepflanzt werden konnte. Am anderen Standort wurde im Laufe des Tages eine Elsbeere gepflanzt. Damit sind alle Bäume des Jahres von 2011 bis 2026 nun wieder vollständig vertreten.
Wie schon in all den Jahren zuvor hatte die Baumschule Plückebaum die Pflanzung perfekt vorbereitet. Von der Anlieferung des Baumes mit Stammschutz über das fachgerechte Einsetzen und die Befestigung mit einem Dreibock für mehr Stabilität bis hin zum Anbringen eines Gießrings zur Bewässerung und dem abschließenden Wässern und Mulchen wurde an alles gedacht.
In diesem Jahr hatten die beiden Herren der Baumschule allerdings tatkräftige Unterstützung: Die Kinder der Waldgruppe „Wurzelkinder“ der Evangelischen Kindertagesstätte Gerda Franke (beim Johannesstift) packten begeistert mit an. Ausgestattet mit Matschhosen und Arbeitshandschuhen waren die kleinen Helfer extra zur Pflanzaktion gekommen und erledigten ihre Aufgaben mit großem Eifer.
Für die beiden Waldpädagoginnen, ihre Kolleginnen und den FSJler war diese Begeisterung keine Überraschung. Schließlich kennen sie ihre 20 Waldkinder, die täglich in der Natur unterwegs sind und große Freude daran haben, mit Erde, Wasser und Matsch zu arbeiten. So wurde die Baumpflanzung nicht nur zu einem Beitrag für die Natur, sondern auch zu einem besonderen Erlebnis für die Kinder.
Mit dieser mittlerweile langjährigen Tradition möchten wir ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz setzen und einen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der Artenvielfalt in unserer Schloss-Stadt leisten.

Ferienspaß auf dem Herzwurzelhof begeistert Kinder

Ein erlebnisreicher Ferientag führte 19 Kinder und vier Betreuerinnen im Rahmen der Ferienspaßaktion von Bündnis 90/Die Grünen auf den Herzwurzelhof in Maisdörpe.

Wie bereits im vergangenen Jahr ging es gemeinsam mit dem Linienbus nach Winterhagen. Nach einem Spaziergang erreichten die Kinder und ihre Betreuerinnen den Herzwurzelhof, wo sie von Grit Glöckner-Kolodziej und ihrer Hündin Elly herzlich empfangen wurden. Für einen abwechslungsreichen und erlebnisreichen Tag war dort bereits alles bestens vorbereitet. Die Messlatte lag hoch, denn nach der Ferienspaßaktion im vergangenen Sommer hatten viele Eltern berichtet, dass ihre Kinder noch Tage später voller Begeisterung von ihren Erlebnissen auf dem Hof erzählten. Umso größer war die Vorfreude auf einen weiteren unvergesslichen Tag auf dem Herzwurzelhof.

Auch in diesem Jahr wurden die hohen Erwartungen mehr als erfüllt. Mit großer Begeisterung erkundeten die Kinder am Vormittag bei einer spannenden Rallye den Hof, lernten Esel und Schafe in ihren Gehegen aus nächster Nähe kennen und entdeckten die Natur mit allen Sinnen. Am Nachmittag standen weitere abwechslungsreiche Mitmachaktionen wie Filzen und knifflige Rätselrunden auf dem Programm. Dabei stand das gemeinsame Erleben, das Entdecken neuer Fähigkeiten und das Miteinander stets im Mittelpunkt.

Den Abschluss des Tages bildete eine gemeinsame Feedbackrunde in der Jurte. Jedes Kind und auch die Betreuerinnen berichteten von ihren schönsten Erlebnissen und ließen den Tag noch einmal Revue passieren. „Diese Abschlussrunde war für mich etwas ganz Besonderes“, sagte Grit Glöckner-Kolodziej. „Es gab ausschließlich Lob und viele positive Rückmeldungen. Zu hören, wie viel Freude die Kinder an diesem Tag hatten, ist für mich die schönste Bestätigung.“ Solche Angebote schaffen wertvolle Erfahrungen, fördern das Gemeinschaftsgefühl und zeigen Kindern auf spielerische Weise, wie wichtig Nachhaltigkeit und der achtsame Umgang mit unserer Umwelt sind.

Die gelungene Ferienspaßaktion zeigt einmal mehr, wie wichtig außerschulische Angebote für Kinder sind. Natur hautnah erleben, Tiere kennenlernen, kreativ sein und gemeinsam Zeit verbringen – all das machte den Tag auf dem Herzwurzelhof zu einem besonderen Ferienerlebnis, das den Kindern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Sommer, Sonne und ein buntes Miteinander

Unser Sommertreffen am vergangenen Samstag in der Geschäftsstelle war ein echtes Highlight!

Wir durften in Hückeswagen GRÜNE Besucher*innen aus Bergneustadt willkommen heißen und hatten die Ehre, Kreissprecher Dr. Julian Münster zu Gast zu haben. Es gab Kölsch vom Fass, duftende Kuchen und leckere Hotdogs. Die Kinder haben beim Basteln ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und kleine Kunstwerke geschaffen. Ein riesiges Dankeschön an alle netten Menschen, die gekommen sind, mitgearbeitet und den Tag zu einem schönen Gemeinschaftserlebnis gemacht haben.

Haushaltsrede von Heike Mühlinghaus

Co-Fraktionsvorsitzende im Rat (Sitzung des Rates am 30.06.2026)

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Verwaltung,
liebe Ratskolleginnen und Ratskollegen,
sehr geehrte Gäste,

im vergangenen Jahr konnten wir gemeinsam bedeutende und sichtbare Schritte für unsere Stadt Hückeswagen umsetzen:

  • Wie schön ist der Bahnhofsplatz geworden, barrierefrei, mit begrünten Seitenstreifen und neu gestalteten Aufenthaltsbereichen. Der Wochenmarkt ist mit der Bushaltestelle an der Bahnhofstraße auch für Wiehagen bestens erreichbar und daher sehr attraktiv. Für uns hat der Wochenmarkt seinen festen Standort gefunden und sollte dort bleiben.
  • Gleiches gilt mit Sicherheit auch für den Wilhelmsplatz, dessen Sanierung ebenfalls Jahrzehnte zurück liegt. Mit dem Spatenstich startete das nächste, hoffentlich erfolgreiche Projekt. Schön ist auch, dass Altes, nämlich der „Schaschlik“, erhalten bleibt und mit Neuem kombiniert wird. Ich freue mich schon jetzt auf die Eröffnungsfeier und darauf, dass dieser Platz wieder zu einem lebendigen, attraktiven Treffpunkt für viele Menschen in unserer Stadt wird.
  • Ein Schloss für ALLE! Saniert, transformiert und mit Synergien für die Altstadt so steht es auf der EFRE Seite. In 9 Jahren wird das Schloss oder einst die Burg 950 Jahre alt und dank der großartigen Fördermittel wird sie dann in neuem Glanz erstrahlen, so der Plan. Bis dahin muss klar sein, wie die genaue Betreibung des Schlosses erfolgen soll. Heute haben wir dazu die ersten Vorschläge gehört. Auch der Weg zum Schloss über den Schlosshagen hat neues Make-Up verdient. Wer den Bahnhofsplatz besucht, muss Appetit auf das Schloss bekommen und das geht nur mit einem ansprechenden Aufgang von der Bahnhofsstraße zum Schloss hinauf.
  • Der Neubau des Hallenbades im Brunsbachtal nimmt nun auch endlich Fahrt auf. Der Totalunternehmer ist fixiert und hat die Pläne für Abriss und Neubau vorgestellt. Sobald die moderne Heizzentrale fertiggestellt ist, die Wärme aus dem Erdreich nutzt und damit unser Klimaziel unterstützt, kann es losgehen. Alle freuen sich jetzt schon auf die Eröffnung. Ein echter Gewinn für die Lebensqualität in Hückeswagen und für unsere Kinder, die dann endlich wieder in Hückeswagen schwimmen lernen können.
  • Wie sieht es nun mit der Turnhalle und dem Sportplatz aus? Es ist nun Zeit für Taten statt Hängepartien: Hückeswagen braucht jetzt eine Lösung für seine Sportstätten! Sport ist weit mehr als nur Bewegung. Wer in den Ausbau von Sportstätten investiert, investiert direkt in die Lebensqualität aller in Hückeswagen. Doch wer auf die aktuelle Situation blickt, sieht leider keine zügige Umsetzung, sondern eine erschöpfende Hängepartie. Nach dem Drama um die Hauptschulturnhalle ist die Errichtung einer Dreifachturnhalle längst überfällig. Es ist bedauerlich, dass wir uns mit dem Standort Brunsbachtal – der nicht nur besser, sondern auch preisgünstiger gewesen wäre – nicht durchsetzen konnten. Seit Jahren erleben wir nun im Grünental eine Entscheidungslosigkeit, die wir so nicht mehr akzeptieren können. Wir können und dürfen nicht endlos warten, während unsere Kinder und Sportvereine unter unzureichenden Kapazitäten leiden. Wir setzen daher eine klare zeitliche Grenze: Eine finale Entscheidung über den Standort Grünental muss spätestens bis zum Baubeginn des OGS-Anbaus an der Grundschule Wiehagen fallen. Sollte bis zu diesem Zeitpunkt keine tragfähige Lösung für das Grünental vorliegen, fordern wir konsequent den gleichzeitigen Bau einer Einfachturnhalle an der Grundschule in Wiehagen. Wir brauchen pragmatische Lösungen statt weiterer bürokratischer Verzögerungen. Zudem halten wir mit Nachdruck an unserer Forderung nach einem zweiten Sportplatz fest. Ein modernes Hückeswagen muss in der Lage sein, seinen Sportvereinen und Bürger*innen ausreichend Raum für Bewegung und Freude zu bieten. Wir appellieren an die Verantwortlichen: Beenden Sie die Zeit der Unentschlossenheit. Handeln Sie jetzt im Sinne der Gesundheit und des Wohlergehens unserer Jugend!
  • Heute steht auf der Tagesordnung auch das Thema Finanzierung der Musikschule. Wir stehen zur Musikschule und halten eine Erhöhung des städtischen Beitrages für angebracht. Die genaue Erhöhung muss noch erarbeitet werden. ABER: Im Gegenzug erwarten wir von der Musikschule eine detaillierte und präzise Planung für die kommenden Jahre. Wir müssen wissen, wie die Schule sich strukturell ausrichtet und wo die Mittel konkret einfließen. Die Finanzierung darf kein „Fass ohne Boden“ werden; sie muss an klare Ziele und eine solide betriebswirtschaftliche Planung geknüpft sein.
  • Ärzteversorgung: In Hückeswagen gibt es eine solide haus- und fachärztliche Versorgung mit mehreren gut bewerteten Praxen, so liest man es. Aber die Wirklichkeit sieht doch anders aus. Nur eine Arztpraxis hat einen barrierefreien Zugang und von einigen Ärzten weiß man, dass sie gerne in Ruhestand gehen wollen, aber leider keine gesicherte Nachfolge haben. Daher wächst die Sorge um die Zukunft. Wir fordern eine ehrliche Bestandsaufnahme und mutige Lösungen. Eine aktive Strategie der Stadt und der Kassenärztlichen Vereinigung muss her.
  • Sicherheit & Ordnung: Sicherheit und Ordnung sind die Basis für ein funktionierendes Miteinander in unserer Stadt. Doch was bedeutet „Sicherheit“ eigentlich? Es bedeutet doch mehr als nur die Abwesenheit von Straftaten oder die strikte Durchsetzung von Verordnungen und Überwachung, so wie sich die AfD das vorstellt. Echte Sicherheit entsteht dort, wo Menschen sich gegenseitig kennen, respektieren und Verantwortung für ihren Lebensraum übernehmen. Wir fordern eine Ordnungspolitik, die verhältnismäßig, aber konsequent ist. Sauberkeit im öffentlichen Raum, die Einhaltung von Lärmschutzregeln und ein sicheres Gefühl in der Innenstadt sind Qualitätsmerkmale einer lebenswerten Kommune.
  • Gebühren und Abgaben: Im Zuge der Sondierung des Zahlenwerkes der Verwaltung haben wir uns mal für die letzten 20 Jahre die Gebühren und Abgaben hinsichtlich Straßenreinigung, Winterdienst, Friedhofskosten & Müll auflisten lassen. Das Ergebnis dieser Analyse ist überraschend: Die Gebühren sind über zwei Jahrzehnte hinweg bemerkenswert stabil geblieben. Ein Blick auf die Details zeigt das Ausmaß: Das Abwasser ist in 20 Jahren im Schnitt gerade einmal um zwei Cent pro Jahr gestiegen. Bei der Straßenreinigung reden wir von einer Steigerung von lediglich 0,8 Cent jährlich. Selbst bei der Müllentsorgung liegt der durchschnittliche Anstieg bei etwa 1,88 Euro pro Jahr. Diese Zahlen belegen eindeutig: Von einer „Abzocke“ der Bürgerinnen und Bürger kann hier keine Rede sein. Im Gegenteil: Angesichts der massiven allgemeinen Preissteigerungen und Inflation der letzten zwei Jahrzehnte ist es eine beachtliche Leistung, dass die Belastungen für die Haushalte so gering gehalten werden konnten.
  • Finanzen - Haushaltssatzung: Die Zahlen für das Jahr 2026 sprechen eine deutliche Sprache, die wir nicht länger ignorieren können. Das Kernproblem ist: Wir versuchen, ein mathematisch unmögliches Gleichgewicht zu halten. Die Analyse der Ausgaben war, wie bereits im HSK-Prozess, ein „dickes Brett“. Wir haben jede Stellschraube geprüft, jede Kürzung diskutiert. Doch die Wahrheit ist: Selbst bei konsequenten Sparmaßnahmen reicht das vorhandene Budget nicht aus. Die Einnahmen aus der Gewerbe- und Grundsteuer sind durch die steigenden Kosten der Kreisumlage faktisch entwertet. Es findet eine schleichende Entleerung unserer kommunalen Kassen statt. 2025 mussten die Kommunen in NRW 9,3 Milliarden Euro mehr für Aufgaben vom Bund ausgeben, als vom Auftraggeber zufloss. Damit ist NRW Schlusslicht in der Republik. Wenn die Stadt nun gezwungen ist, einen zweistelligen Millionenbetrag aus dem Eigenkapital zu nehmen, um den laufenden Betrieb zu sichern, dann ist das kein Zeichen mangelnder Disziplin, sondern ein Alarmsignal für die Zerstörung unserer kommunalen Handlungsfähigkeit. Wenn wir unser Eigenkapital aufzehren, rauben wir uns die Mittel für die Zukunft – für Klimaanpassung, für Schulen, für eine moderne Infrastruktur. Es ist Zeit, dass die Politik in Berlin und Düsseldorf Verantwortung für die Kosten übernimmt, die sie verursachen. Das soll ja nun in Zukunft passieren, warten wir das mal ab. Und trotzdem gibt es auch eine gute Nachricht, der Hebesatz der Grundsteuer B bleibt erst einmal für 2026, wie er schon für 2025 war. Ich glaube, mit diesem Haushaltsplan ist das Beste für Hückeswagen herausgeholt worden, mehr Möglichkeiten gibt es aktuell nicht. Heißt aber auch, das wir dran bleiben müssen. Wir müssen weiterhin wohl überlegen und abwägen, was geht und was nicht. Für uns Bündnis 90/Die Grünen ist die Haushaltssatzung ein gangbarer Weg und deshalb stimmen wir diesem Haushalt heute zu.

Vielen Dank.

(Es gilt das gesprochene Wort.)

Einladung zum Sommertreffen 2026

Wir laden herzlich zu unserem Sommertreffen am Samstag (04.07.26) von 14 - 17 Uhr in unserer Geschäftsstelle (Bahnhofstraße 26) ein. Um 15 Uhr gibt es einen Infoblock für Neumitglieder und Interessierte mit folgendem Thema: Kommunale Partei- und Fraktionsarbeit. Ist wird auch eine Bastelaktion für Kinder geben. Versorgt werdet ihr mit Kaffee und Kuchen sowie Hot Dogs und Kaltgetränke. Wir freuen uns auf euch!

Gemeinsames Radeln und Austausch

GRÜNE aus Wermelskirchen, Wipperfürth und Umgebung trafen sich zum STADTRADELN-Abschluss

Am Sonntag (14.06.26) nutzten die GRÜNEN aus Wermelskirchen, Wipperfürth und der Region den letzten Tag der Aktion STADTRADELN, um gemeinsam ein paar Kilometer zu radeln. Das Treffen bot nicht nur die Möglichkeit, noch ein paar Meter für das Klimaschutzprojekt zu sammeln, sondern auch, sich mit Nachbarstädten auszutauschen. Am bergischen Kreisel verteilten die Teilnehmer*innen Getränke und Obst an vorbeifahrende Radfahrer*innen – eine kleine, aber wirksame Geste, um die Radkultur in der Region zu fördern. Das Treffen entwickelte sich zu einem gelungenen Trassentreffen, bei dem auch gemeinsame Themen und Projekte besprochen wurden. Die Aktion STADTRADELN endet zwar offiziell, doch die Ideen und Kontakte, die dabei entstanden sind, werden die Arbeit der GRÜNEN in der Region weiter prägen.

Unterstützung START-Projekt

Eine Spende in Höhe von 1.000 Euro wurde von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am 10.06.26 an das STARTProjekt überreicht. Die Übergabe fand auf dem neu entstandenen Aufenthaltsplatz auf der Wiehagener Höhe statt (Seniorenplatz). Dieser Ort wurde bewusst gewählt, da die Jugendlichen aktiv an dem Projekt mitgewirkt hatten. Sie halfen sowohl bei der Bestückung eines Insektenhotels als auch bei der Anlage eines Hochbeets für die Bepflanzung mit Kräutern.

Die Jugendlichen hatten sich das für die Einrichtung des Insektenhotels mit den unterschiedlichen Behausungen für die Tiere notwendige Wissen zuvor in einem Workshop der Bergischen Agentur für Kulturlandschaft auf Schloss Homburg angeeignet. Der Kontakt zu dieser Einrichtung war durch die Grünen vermittelt worden. Erfreulicherweise hat sich daraus inzwischen eine nachhaltige Kooperation mit weiteren gemeinsamen Workshops in Hückeswagen und Nümbrecht entwickelt. Im Mittelpunkt der Folgetermine standen Themen wie Natur- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit sowie ein Kräuterkurs, bei dem die Teilnehmenden nicht nur Wissenswertes über heimische Kräuter erfuhren, sondern auch selbst Kräuterquark und Smoothies herstellten.

Zur Vorbereitung des Hochbeets wurde zudem ein gemeinsamer Termin mit den Grünen im Wald durchgeführt. Dort sammelten die Teilnehmenden das benötigte Naturmaterial für die verschiedenen Schichten des Hochbeets und erhielten dabei praktische Einblicke in ökologische Zusammenhänge und nachhaltiges Gärtnern. Die Aktion stieß auf große Begeisterung und bereitete allen Beteiligten viel Freude. Bei der Bepflanzung wurde bewusst auf verschiedene Kräuter gesetzt. Ergänzend dazu wurden auf dem Grundstück Beerensträucher und Obstbäume gepflanzt, um die Artenvielfalt zu fördern und den Ort langfristig aufzuwerten. Die WiehagenerInnen sind herzlich eingeladen, die Früchte dieser gemeinsamen Arbeit zu genießen. Die Johannisbeeren werden schon bald erntereif sein und können dann geerntet werden.

Die Spendensumme von 1.000 Euro kam zum Teil während des Altstadtfestes zusammen. In den Räumlichkeiten der Grünen wurden geladene Gäste, Mitglieder, Unterstützer*innen sowie befreundete Politiker*innen mit Cocktails bewirtet. Die dabei gesammelte Spenden wurden vom Ortsverband auf insgesamt 1.000 Euro aufgerundet. Zur Spendenübergabe waren das Leitungsteam des START-Projekts – Alex Besgen, Alea Römer, Olivia Schwarz und Rob Sandmann – sowie acht Teilnehmende anwesend. Die Grünen wurden durch ihren Ehrenvorsitzenden Egbert Sabelek, die Co-Fraktionsvorsitzende Heike Mühlinghaus sowie die Vorstandsmitglieder des Ortsverbandes, Shirley Finster und Marcel Koop, vertreten.

 

Gemeinsam kreativ für den CSD in Gummersbach!

Am Donnerstag, den 18. Juni, ab 17 Uhr laden die GRÜNEN zu einem Bastelangebot für den CSD am 27. Juni in Gummersbach ein. In unserer Geschäftsstelle in der Bahnhofstraße 26 können Schilder, Plakate und weitere kreative Beiträge für den CSD gestaltet werden. Egal ob erfahrene Bastler*innen oder Neulinge – alle sind herzlich willkommen! Besonders freuen wir uns über die Unterstützung der Grafikerin Nicole Elsenbach, die zwei ihrer Werke für die Aktion zur Verfügung gestellt hat und damit kreative Impulse für die Gestaltung liefert.

Infostand auf dem Etapler Platz

Vielen Dank für die interessanten Gespräche an unserem Infostand auf dem Etapler Platz! Wir konnten zahlreiche Besucher*innen ausführlich über den aktuellen Stand der Projekte in Hückeswagen informieren. Besonders groß war das Interesse an den Planungszeichnungen für das Schloss, das Hallenbad sowie den Innenstadtumbau rund um den Wilhelmsplatz und der Bahnhofstraße. Darüber hinaus standen die Energiewende vor Ort und unsere kommenden Aktionen im Mittelpunkt vieler Gespräche – darunter die CSD - Bastelaktion am 18.06.26 und die Ferienspaßaktion am 27.07.26.

Ferienspaßaktion auf dem Herzwurzelhof (27. Juli)

Unsere Ferienspaßaktion auf dem Herzwurzelhof verspricht einen spannenden und abwechslungsreichen Tag inmitten von Natur und Tieren. Gemeinsam entdecken wir in kleinen Gruppen das Leben auf dem Hof und lernen Hühner, Schafe, Esel und viele weitere Tiere hautnah kennen. Natürlich dürfen auch Katze und Hund bei unserer Erkundungstour nicht fehlen. Neben den tierischen Begegnungen warten kreative Angebote, ein gesundes Mittagessen sowie leckere Snacks und Getränke auf die Kinder.

Die Anreise erfolgt gemeinsam mit dem Linienbus 336 nach Winterhagen. Von dort aus wandern wir gemütlich nach Maisdörpe. Aufgrund der Wegstrecke ist die Ferienaktion leider nicht für gehbehinderte Kinder geeignet. Kinder mit anderen Beeinträchtigungen sind jedoch herzlich willkommen und können gegebenenfalls mit zusätzlicher Unterstützung aus dem Ferienspaßprogramm rechnen. Bitte sprecht uns an – gemeinsam mit Serv-In möchten wir ein möglichst inklusives Angebot gestalten. Nach einem erlebnisreichen Tag machen wir uns gemeinsam wieder auf den Rückweg und fahren erneut mit dem Bus 336 zurück. Wir empfehlen, den Kindern einen kleinen Rucksack mit Trinkflasche und Wechselwäsche mitzugeben.

  • Treffpunkt ist am Montag (27.07.2026) um 8:45 Uhr vor der Geschäftsstelle der GRÜNEN in der Bahnhofstraße 26.
  • Die Rückkehr ist voraussichtlich gegen 17:20 Uhr.
  • Der Teilnahmebeitrag von 3 Euro wird für Tierfutter auf dem Hof gespendet.

Ab dem 22.06.2026 ist unser Angebot sowie viele weitere Aktionen des Ferienprogramms auf der Ferienspaß-Seite einsehbar. Die Buchung ist dort ab dem 29.06.2026 möglich: obk.feripro.de

STADTRADELN 2026

Am Pfingstmontag (25. Mai) geht es los!

Es geht darum Kilometer für den Klimaschutz zu machen. Möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurücklegen – das ist das Ziel der internationalen STADTRADELN-Aktion 2026, an der sich auch der Oberbergische Kreis und oberbergische Kommunen beteiligen. Auch Hückeswagen ist dabei. Ab Pfingstmontag haben die Teilnehmer*innen die Gelegenheit drei Wochen lang möglichst oft aufs Fahrrad (um-)zusteigen. Bis zum Sonntag, den 14.06.2026, sammeln alle Radkilometer für sich, ihr Team und ihre Kommune. Alle, die im Oberbergischen Kreis leben oder arbeiten, können ein Team gründen oder sich einem Team anschließen, um mitzumachen und möglichst viele Radkilometer zu sammeln. Das GRÜNE Team heißt: "Der Grüne Antrieb für Hückeswagen". Wer noch mitradeln und Kilometer sammeln möchte, registriert sich auf www.stadtradeln.de.

Wanderung zu sechs Bäumen des Jahres im Rahmen der Bergischen Wanderwoche

Bei unserer Themenwanderung in Hückeswagen ging es auf sieben Kilometern zu sechs der seit 2012 gepflanzten „Bäume des Jahres“ (z. B. Goldahorn, Stechpalme, Fichte). Organisiert wurde die traditionelle Tour unter dem Motto „Im Schatten der Bäume des Jahres“ von Ratsherr Kilian Robenz, der Infos zu den Bäumen bereitstellte. Die Route führte von der Wupper-Vorsperre über den Jubiläumswald, die Grundschule Wiehagen, das Brunsbachtal, den Stadtpark bis zu den Wupperauen. Ziel war es, Natur kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen und weniger bekannte Ecken der Stadt zu entdecken – etwa den Bauplatz der neuen Turnhalle. Teilnehmer*innen kamen auch aus dem Umland, wie eine Frau aus Hilden mit ihrem Hund oder eine Wanderin aus Remscheid, die die Vielfalt der Bergischen Wanderwochen nutzte. Die Wanderung ist Teil der Frühlingsausgabe der Bergischen Wanderwoche und findet jährlich mit ähnlicher Länge, aber variierenden Routen statt.

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