Spende an die Montanusschule

Am 18.11.22 besuchten Egbert Sabelek und Utz Geßner vom Ortsverband Bündnis90/Die GRÜNEN die 6. Klasse der Montanusschule. Die Klassenlehrerin Sabine Karl und natürlich auch die Schüler*innen begrüßten die Spender herzlich. Durch den Zeitungsartikel in der Bergischen Morgenpost, der das Gartenprojekt der Montanusschule vorstellte, wurde der Ortsverband der GRÜNEN darauf aufmerksam und hat direkt beschlossen dieses zu unterstützen. Besser kann es gar nicht gehen, die Schüler*innen begeistern sich für die Natur und legen selbst Beete an. Die geernteten Kräuter und das Gemüse werden dann auch direkt in der Schulküche verarbeitet. Das verdient Unterstützung, daher überreichten Egbert Sabelek und Utz Geßner eine Spende über 555 Euro für das Gartenprojekt. Die Schüler*innen stellten begeistert und kenntnisreich ihre Teilprojekte auf dem Schulhof vor. Sie haben sich noch viel vorgenommen und wollen sich in nächster Zeit um den Schutz der Tiere (Igel, Schmetterlinge, Spinnen, Wildbienen und Insekten) auf dem Schulgelände kümmern. Daher kommt die Spende zur rechten Zeit, denn es werden noch folgende Gegenstände benötigt: Wurzelsperren, Handschuhe, Kulturschutznetze, Pflastersteine um den Rosenstrauch, Unkrautfliese, Infoschilder und ähnliches.

Spende an die Christliche Islandtafel

Ratsherr Utz Geßner, der mit seiner Familie beim Foodsharing, den so genannten Lebensmittelrettern, aktiv mitarbeitet, hatte folgenden Vorschlag: Anstatt in diesem Jahr eine Weihnachtsfeier mit den Mitgliedern vom Ortsverband Bündnis 90/ Die Grünen zu feiern, soll der Ortsverband eine Summe von 500 € an die Christliche Islandtafel spenden. Die stellvertretende Vorsitzende Christa Schmitz und die Kassiererin Hanni Turck nahmen die Spende gerne entgegen. Bei dieser Gelegenheit berichteten die Damen ausführlich und leidenschaftlich über die sinnvolle Arbeit der Tafel. Im Mitarbeiterpool der Islandtafel sind zurzeit ca. 30 Personen ehrenamtlich tätig. Acht Fahrer sorgen für das Einsammeln der Lebensmittel und alle weiteren Mitarbeiter*innen sind in der Regel einmal in der Woche vor Ort in der Bachstraße im Einsatz. Hier wechseln sich die „helfenden Hände“ entweder dienstags (11:30 -13:00 Uhr) oder donnerstags (11:30 -13:30 Uhr) bei der Lebensmittelvergabe oder donnerstags bei der Kleiderkammer (10:00 -13:00 Uhr) ab. Früher wurde noch für Bedürftige gekocht, das ist aber seit der Corona-Pandemie nicht mehr möglich. Auch wurde am Anfang noch versucht, Essen „to go“ an die Menschen auszugeben, inzwischen werden nur noch Lebensmittel verteilt. Zu den Ausgabezeiten erscheinen durchschnittlich 40 Personen, Tendenz leider eher steigend. Mit dabei sind bekannte Gesichter (ältere Hückeswagener*innen, Flüchtlinge aus Afghanistan und Syrien) und seit einiger Zeit auch neue Gesichter (Flüchtlinge aus der Ukraine). Die Menschen bringen selbst Behälter, Mehrweg-Tragetaschen oder Einkaufsroller mit, damit verläuft die Ausgabe der Lebensmittel praktisch plastikfrei, wie Hanni Turck betont. Und was die Damen beide im Gespräch immer wieder erwähnen, ist die große Unterstützung der Hückeswagener*innen. In dieser Stadt wohnen sehr großzügige und spendable Menschen. Was kann nun die örtliche Politik tun, um diese Arbeit zu unterstützen, wollte Egbert Sabelek wissen. Die Antwort kam prompt. Christa Schmitz möchte aus Gründen der Fairness, dass sich die Menschen, die zu uns kommen, ausweisen können, und zwar, dass sie zum einem aus Hückeswagen kommen und zum anderen wirklich bedürftig sind. Es hat sich wohl schon herumgesprochen, dass bei der Tafel in Hückeswagen nicht kontrolliert wird. Das hat zur Folge, dass nun auch Autos aus den Nachbarstädten vorfahren. Hier wird die Stadtverwaltung helfen, indem sie den „Oberberg-Pass“ denjenigen zur Verfügung stellt, die bedürftig sind. Dieser Nachweis, im Scheckkartenformat, ist dann in Verbindung mit dem eigenen Ausweispapier, die Legitimation für die Tafel Besucher*innen.

Die GRÜNEN besuchen die Musikschule am 'Tag der offenen Tür'!

Am 18.09.22 stellte sich die Musikschule Hückeswagen e. V. den Hückeswagener Bürger*innen vor. Die Musikschule ist in diesem Jahr schon 10 Jahre in den Räumen des Kultur-Hauses-Zach in der Islandstraße zu Hause und fühlt sich dort sehr wohl. Wir konnten uns ein Bild von den Räumlichkeiten machen, welche über drei Etagen verteilt sind. Diese waren sehr gut besucht. Eltern und Verwandte schauten gerne den kleinen Eleven*innen beim Ballett zu. Die Musikschule unterrichtet 350 Kinder, Schüler*innen und Erwachsene. Das ist fast der Höchststand wie vor einigen Jahren, und im Jahr 2022 haben auch wieder viele Neuzugänge den Weg in die Musikschule gefunden. Unterrichtet wird wochentags ab 13 Uhr. Einige Instrumente, wie die Blasinstrumente, Schlagzeug und E-Gitarren werden weiterhin im Forum der Hauptschule unterrichtet. Der Ortsverband der Grünen hat 500 € für ein neues Schlagzeug gespendet. Hierüber haben sich der Vorsitzende Eckhard Richelshagen, sowie der zuständige Musiklehrer Michael Krautstein sehr gefreut. Es gab dringend Bedarf, den wir gerne decken. Die Musikschule Hückeswagen e. V. hofft mit dem Tag der offenen Tür das Interesse für eine Mitgliedschaft geweckt zu haben.

musikschule-hueckeswagen.de

Ferienspaßaktion der Grünen im August: Wanderung mit Wasserexperimenten und Überraschungen

In der letzten Ferienwoche fand wieder unter großem Interesse unsere Ferienspaßaktion statt.

Wir hatten diesmal eingeladen zu einer „Wanderung mit Wasserexperimenten und Überraschungen“ um vor allem die jüngeren Kinder dieses Jahr ein Angebot zu bieten.
Es nahmen 17 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren teil, die von Constanze Werth, Shirley Finster, Noah Drescher und Egbert Sabelek betreut wurden. Treffpunkt war der Parkplatz beim Haus Kleineichen. Dort startete eine Rallye mit einigen Fragen und Aufgaben, wie verschiedene vorgegebene Blätter sammeln, Verkehrsschilder erklären, Wissenswertes über die Bevertalsperre in Erfahrung bringen und wiedergeben, usw., abwechselnd mit bekannten Bewegungsspielen wie Seilspringen, Hüpfe-Kästchen, Murmeln werfen oder Flaschen-Kegeln. Die drei Teams mit Namen wie „Die Ersten“ (die tatsächlich auch erste geworden sind :leichtes_lächeln: ), „Die Coole Sechs" und „Team Tiger" haben auf dem Weg nach Reinshagensbever dann möglichst viele Punkten gesammelt.
Dort angekommen wartete bereits Herr Helmut Selbach vom Wupperverband. Anhand von Schautafeln hat Herr Selbach vieles den interessierten Kindern erklärt. Zum Bsp. warum Talsperren sinnvoll sind, wie wichtig Wasser für alle Lebewesen ist und warum jeder die Natur schützen sollte. Viele Fragen, die Herr Selbach stellte, konnten die Kinder gut begründet beantworten. Sie waren selbst auch sehr wissbegierig und wollten viele Fragen beantwortet haben.

Danach ging es durch die Staumauer bis zum Turbinenhaus, was viele beeindruckt hat und bei der Hitze auch eine willkommene Abkühlung war (Im Sommer wie auch im Winter hat der Kontrollgang konstant 9 Grad Celsius). Wir waren die erste Gruppe, die seit über zwei Jahren diese spannende Tour wieder unternehmen durfte. Anschließend wurde auf dem Wasserspielplatz am Fuße des Damms eingekehrt, wo eine alte römische Wasserversorgung nachgebaut wurde.

Nach einem gesunden Picknick und der Preisverleihung ging es zurück zu den Eltern, die schon am Haus Kleineichen warteten. Es war ein toller Nachmittag mit glücklichen Kindern, denen es allen gefallen hat, wie es mehrfach spontan von den Kindern geäußert wurde und wo auch am nächsten Tag noch eine tolle Rückmeldung von einer Mama kam :erröten:.

Die Einnahmen von 2,- Euro Startgebühr pro Kind wurden von unserer Partei verzehnfacht! Dadurch kam eine Summe von 350,- Euro zustanden, die wir an den Verein: Freunde und Förderer der städtischen Jugendpflege Hückeswagen e.V. gespendet haben. Das ist eine weitere Unterstützung für den Förderverein, der maßgeblich an der Aktion „Kinderdorf“ jedes Jahr beteiligt ist. Wir möchten so aktiv dazu beitragen, dass die Weiterführung dieses tollen Projektes möglich wird.

Grundsteuer B - Update

Was ist die Grundsteuer B und wer zahlt sie?

Die Grundsteuer besteuert den Grund und Boden einschließlich der Gebäude. Gegenstand der Grundsteuer B sind Grundstücke mit Wohnbebauung, im Gegensatz zur Grundsteuer A = agrarisch, wo landwirtschaftlich oder fortwirtschaftlich genutzte Flächen besteuert werden.
Besteuert wird immer der Eigentümer, der von seiner Kommune eine jährliche Rechnung mit Quartalszahlungen erhält. Der Empfänger der Grundsteuer B ist die Kommune, also die Schloss-Stadt Hückeswagen.
Die Grundsteuer B fällt sowohl bei eigengenutzten Gebäuden, als auch bei vermieteten Immobilien an, daher kann der Vermieter als Eigentümer die Grundsteuer anteilig auf die Mieter entsprechend § 2 I Nr. 1 Betriebskostenverordnung umlegen. Der Umlagemaßstab richtet sich nach dem mietvertraglich vereinbarten Umlageschlüssel. Wurde nichts vereinbart, gilt nach § 556a BGB die Wohnfläche als Umlageschlüssel. Betroffen sind alle, auch die Unternehmen.

Wie ermittelt sich die Grundsteuer B?

Die für die Steuerberechnung maßgebenden Komponenten der Grundsteuer B sind Einheitswert und Steuermesszahl, sowie der Hebesatz der Kommune. Auf dem Bescheid steht dabei immer der Steuermessbetrag (= Einheitswert x Steuermesszahl). Der Einheitswert wird zum Zeitpunkt der Veranlagung festgelegt und ist dann für die Folgezeiträume maßgeblich. Die Steuermesszahlen betragen für Einfamilienhäuser bis 38.346,89 € Einheitswert 2,6%, für Zweifamilienhäuser 3,1%, für Eigentumswohnungen, unbebaute Grundstücke und Einfamilienhäuser über oben genanntem Einheitswert 3,5%.
Der Hebesatz liegt in der Verantwortung der Kommune/Gemeinde und bestimmt damit die Höhe der Steuer durch Festsetzung eines auf den Steuermessbetrag anzuwendenden Prozentsatzes. Dies ist der sogenannte Hebesatz.
Beispiel: Das Finanzamt hat den Einheitswert für eine Immobilie auf 30.677 € festgestellt und den Grundsteuermessbetrag auf 79,76 € (€ 30.677 x 2,6%) festgesetzt. Bei einem Hebesatz der Gemeinde für die Grundsteuer B von 698 % beträgt die jährliche Grundsteuer somit 556,72 €.
Maßgeblich für die Berechnung ist also der Einheitswert und natürlich später der Hebesatz der Kommune.
Einfluss auf die Höhe des Einheitswertes haben die Lage, die Bauweise und die Ausstattung der Immobilie. Je jünger das Gebäude, desto höher der Einheitswert, da in der Regel die Bauweise sowie die Ausstattung besser sind.
Die Hebesätze für die Schlossstadt Hückeswagen sind bis 2025 bereits festgelegt, da diese maßgeblicher Bestandteil des Haushaltsicherungskonzeptes sind.
Anbei die aktuellen Hebesätze der Schloss-Stadt Hückeswagen bis 2025:

Wie wirkt die Erhöhung des Hebesatzes auf mein Eigentum aus?

Bezogen auf den privaten Bereich (Eigenheim/Mietswohnung) wollen wir in einer kleinen Tabelle verdeutlichen, dass die Auswirkungen der Erhöhung des Hebesatzes im Rahmen liegen und monatlich eher im Cent-Bereich.

Update: Was passiert schon 2022?

Die Grundbesitzwerte werden auf den 01.01.2022 neu festgelegt. Hierzu müssen die Eigentümer Auskünfte über ELSTER zu ihrem Grundbesitz erteilen. Die Abgabefrist läuft nach derzeitigem Stand bis zum 31.10.2022. Hier geht es im Wesentlichen um die Angaben zu:

  • Lage des Grundstücks
  • Grundstücksfläche
  • Bodenrichtwert
  • Gebäudeart
  • Baujahr
  • Wohnflächen
     

Das bisherige Verfahren zur Ermittlung der Grundsteuer bleibt erhalten:
Grundsteuerwert x Steuermesszahl x Hebesatz = Grundsteuer

  • Grundsteuerwert: ermittelt das Finanzamt anhand einer Feststellungserklärung
  • Steuermesszahl: gesetzlich festgelegt und soll dann
  • Hebesatz: legt Stadt beziehungsweise Gemeinde fest
     

Die Steuermesszahl wird stark gesenkt. Weil die Immobilienwerte seit 1935, bzw. 1964 stark gestiegen sind, wird die fiktive Steuermesszahl angepasst. Künftig hat sie mit 0,034 % statt 0,35 % nur noch etwa ein Zehntel ihres bisherigen Wertes. Um den sozialen Wohnungsbau und genossenschaftliches Wohnen zu fördern, ist in diesem Bereich ein zusätzlicher Abschlag von 25 % vorgesehen.

Was passiert ab 2025?

Der Bundestag hat im Herbst des vergangenen Jahres die Reform der Grundsteuer verabschiedet. Sie beinhaltet sowohl die Änderung des Grundgesetzes als auch das Grundsteuer-Reformgesetz. Der Verband Wohneigentum NRW lehnt das Bundesmodell ab. Diskussionen hierzu sind in vollem Gange.
Die Grundsteuer wird in NRW – wie auch in den übrigen Ländern – erstmals im Jahr 2025 nach neuen Regelungen erhoben.Hier wird der Immobilienwert eine entscheide Rolle spielen.

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